Kursbericht mit Claudia Strauß

Frisch in der Reitszene, der Akademischen Reitkunst, wollte ich natürlich auch Jemanden direkt bei mir in der Nähe haben um mich regelmäßig "Fortbilden" zu lassen. So kam ich dann auf einen Stall bei mir in der Nähe,

bei dem ein Tageskurs abgehalten wurde, mit der Trainerin Claudia Strauß. Am Sonntag, den 13. September 2015, ging es los. Wie genau alles war (mit meiner subjektiven Meinung) kannst du hier weiterlesen:


Los ging es

in einer Gastwirtschaft um 9 Uhr mit Theorie

Ihr war wichtig uns zu vermitteln, dass ein Pferd Balance, Losgelassenheit, Form, Tempo, Takt und Schwung braucht um ohne Verschleiß alt zu werden.

Zudem erklärte sie, dass Muskelkraft der Pferde nicht das ist, was wir in der Akademischen Reitkunst ansprechen wollen, sondern eher die Leichtigkeit, die durch das oben genannte entsteht. Wenn das Pferd leise - wie eine Katze - auf dem Platz- oder

Hallenboden läuft, weiß man, dass man ein optimal trainiertes Pferd hat. Da ja auch Bodenarbeit ein Thema war, mussten wir uns auf einer gedachten Zirkel-Linie stellen mit einem Partner, der das Pferd darstellen sollte. Mit einem Strick sollten wir dann die Bewegungen machen und sehen, was auf der anderen Seite passiert.

Die Schulter sollte leicht zurück gehen, damit das Pferd eingeladen wird mit zu kommen.


Nach einem Mittagessen

ging es dann zum ersten Stall und den Praxiseinheiten

Leider war Claudia Strauß auf dem Platz mit der Schülerin und so hatte man nicht wirklich mitbekommen können, was, wie, verbessert wurde. Das war schade, denn so hätte man auch einiges mit-nehmen können.

 Und so verging die Zeit, es gab Kaffee, Tee und Kuchen und es wurde mehr geplaudert als zugeschaut.

Man konnte aber auch selbst entscheiden, ob man nach dem Thema geht und longiert oder reitet.

Oder die 30 min wurden geteilt mit Bodenarbeit / Longieren und reiten.


Dann ging es

zu uns in den Stall

Erst sollte ich zeigen, was ich bisher mit meinem Pferd gemacht habe. Ich war so aufgeregt, dass natürlich alles ziemlich schief ging... Da Néo ja etwas angst vor der Gerte hat, meinte sie, dass ich ihm trotzdem zeigen soll, dass er sich davon auch ganz ruhig formen lassen kann - was ja der Zweck der Gerte in der Akademischen Reitkunst ist. Er hat sie ja eher als treibende Hilfe kennengelernt.

Dann sollte ich mit ihm rückwärts gehen, sprich: ich gehe rückwärts und mein Pferd folgt mir (vorwärts). Da hatte er aber einen Schritt drauf, du liebe Zeit! Ich denke, dass es davon kam, dass ich ihn ja mit

rückwärtsgehen immer zu mir einlade. Eventuell ist das einfach in ihm positiv verknüpft und er will dann einfach so schnell wie möglich bei mir ankommen.

Außerdem lernte ich ihm durch eine Parade sein Gewicht zu verlagern. Was wichtig war, da er gerne auf die linke Schulter fiel.

Mit einem 20 cm langen Holzstock soll ich ihm nun die Angst vor Gerten nehmen und ihm beibringen, dass er sich davon formen lässt.

Ich bin gespannt ...


Mein Fazit

Claudia Strauß ist eine sehr nette Person. Leider fand ich den Theorie-Teil etwas verwirrend, da er nicht richtig strukturiert war und sie eben oft umher sprang um Fragen der Anwesenden zu beantworten. Gut, es war ein Tageskurs und da ist es schwierig alles unter einem Hut zu bekommen.

Schade war, dass wir nichts mitbekommen hatten, als unterrichtet wurde. Es wäre schön gewesen, wenn man auch durchs Zuschauen ein paar Sachen gelernt hätte.

 

Da ich neu war, ging meine Unterrichtseinheit 45 min lang, was sich jedoch auch recht kurz angefühlt hatte.

Bei Isabel Steiner hatten wir zwei Tage zur Verfügung und jeder von uns hatte 3 Unterrichtseinheiten, in denen wir sehr viel gelernt haben. Ein Tagesseminar ist für Leute nicht schlecht, die Samstags abreiten müssen, jedoch kann man als Neueinsteiger nicht so viel mitnehmen. Ich werde mich also weiter an Wochenendkursen halten, nur ein Tag ist für mich zu wenig...


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