Von Akzeptanz und positivem Denken ... Ein Wochenrückblick

Heute fange ich mal an, das Thema "Review of Moments*" mit den ersten Eintrag, von der Reihe "About last week*", zu füllen. Man kann es als eine Art Tagebuch sehen, in dem ich meine besonderen Momente der letzten Woche aufschreibe und evtl. auch ein wenig analysiere. Der weitere Gedanke dahinter ist, dass ich zurück blicke um eben diese Momente zu finden. Der Rückblick kann so wichtig sein,

denn oft entgehen einem dieses tollen Dinge, weil sie irgendwie doch schon zu den "Selbstverständlichkeiten" gehören - was man aber unbedingt vermeiden sollte! Nichts ist selbstverständlich und man sollte jeden Tag genießen und aus jedem noch so negativen Ereignis immer etwas positives ziehen - denn alles hat seine Berechtigung! Aber nun fang ich mal an mit meiner Woche vom 13.06. bis 19.06.2016:


*Review of Moments war ein Sammelbegriff für solche Wochenrücklicke, wie das About last week. Es wird weiter geführt, jedoch nicht Regelmäßig und auch unter einem neuen Namen - simpel "Wochenrückblick"

Wo ist der Tag hin?

Von meiner Angewohnheit die Tage "hinter mich" bringen zu wollen

Mein Fribi Néo ist in Ingolstadt beim Beritt von Pia Haas (hier kannst du etwas darüber lesen, warum etc.). Und ich vermisse ihn seit einiger Zeit wirklich unglaublich... Am Anfang ging es, ich habe mich mal mehr um mich selbst gekümmert, Sport getrieben, andere Interessen aufgefrischt und sehr an mir gearbeitet. Denn unsere Beziehung ging den Bach runter, weil ich kein Selbstvertrauen mehr hatte. Deswegen auch der Beritt und die Zeit für mich. Doch jetzt, wo wir endlich wieder zueinander finden, weil ich auch endlich wieder Vertrauen zu mir selbst habe, wird es mit jedem Tag schwieriger... Wenn ich bei ihm bin, bin ich am Leben, und wenn ich daheim bin, lasse ich den Tag irgendwie schnell vorbei gehen.

Ich habe am Anfang viel Neues ausprobiert, eben wie schon erwähnt, Sport getrieben, wieder mehr meine Leidenschaft zur Naturfotografie entdeckt und und und. Aber keines dieser Aktivitäten hat mir diese Erfüllung gegeben, die ich bei meinem Pferd bekomme. Und so ließ ich es immer mehr sein. Und hier kommen wir zu dem Punkt, etwas Positives aus etwas Negativem heraus zu ziehen! Ich lasse die Tage verschwimmen und mir geht es 

nicht so gut, wie am Anfang oder in der Zeit, als noch alles "im Lot" mit meinem Pferd war. Aber mir geht es definitiv besser, als ich schmerzlich eingestehen musste, dass ich der Grund war, warum mein Pferd so überängstlich und unselbstständig war. In dieser Zeit traute ich mich kaum mehr zum Stall, da ich Angst hatte, noch mehr Schaden anzurichten! Dieses Gefühl ist viel schlimmer, als die Sehnsucht nach einem Freund. Und es wird für mich eine Lehre sein, dass ich es ruhig mehr wertschätzen sollte, ein so tolles Pferd und Hobby haben zu dürfen!

Durch die Zeit in Ingolstadt, habe ich endlich gelernt, dass der Néo meine Anwesenheit angenehm findet, dass er gerne bei mir ist und sein Futter in dieser Zeit lieber links liegen lässt. Ich konnte endlich entspannen, kraulen und die Zeit mit ihm genießen. Davor dachte ich immer, dass er es bestimmt doof findet so lange bei mir sein zu "müssen" und machte eher eine Schnellabfertigung, wenn ich zum Stall kam. Jetzt merke ich, dass er nie genug haben kann, dass er sogar aus freiem Willen mit mir vor zum Koppeleingang kommt um sich dort aufhalftern zu lassen - Obwohl er einfach zurück zum Gras gehen könnte! Es ist ein so wunderbares Gefühl, zu wissen, dass ich ihm auch etwas bedeute und er gerne etwas mit mir unternimmt, trotz der geringen Tage, die ich bei ihm bin.

Deswegen habe ich mich nun dazu entschlossen, es zu akzeptieren, dass ich diese Angewohnheit habe, die Tage hinter mich bringen zu wollen. Nichts verdirbt einen die Laune noch mehr, als wenn man gegen so etwas auch noch ankämpfen will. Durch die Erfahrungen, die ich in letzter Zeit so gesammelt habe, habe ich bemerkt, wie wichtig Akzeptanz ist - besonders im Bezug auf einem Selbst. Bevor man etwas ändern kann, muss man erst einmal die Situation so akzeptieren wie sie ist, denn sie ist nicht einfach so gekommen, sondern man hat sich diese Situation selbst geschaffen, aus diversen Gründen.

Deswegen ist es so wichtig, es einfach zu akzeptieren, es so aufzunehmen, wie es eben gerade ist. Und dann nach der Ursache suchen, warum man überhaupt in diese Situation kam, um so langsam etwas zu ändern. Es bringt nichts, sich im schlechten Gefühl zu suhlen, Selbstmitleid zu schieben und sich an einigermaßen guten Tagen versuchen rauszukämpfen. Wenn man es akzeptiert hat, ist man mit dieser Situation im Frieden. Es hat kein negatives Gefühl mehr, weil man es nicht mehr damit füttert. Und so kann es nicht mehr präsenter werden und alles für sich einnehmen.


Akzeptanz

für sich Selbst ♥

Das war so mein Hauptthema in dieser letzten Woche: Es zu akzeptieren, dass ich noch warten muss, bis er wieder zu mir kommt. Und es zu akzeptieren, dass ich noch die Angewohnheit habe, die Tage verrinnen zu lassen. Und es tut so gut! Jetzt hat nur noch das Gefühl der Vorfreunde in mir Platz und lässt mich wieder positiver im hier und jetzt sein. Dadurch komme ich auch wieder dazu, die Tage mehr und mehr auszufüllen und zu genießen... So kam es auch dazu, dass ich für mich heraus finden konnte, was ich überhaupt mit meinem Pferd erreichen möchte.

So genau habe ich davor nie nachgedacht, ließ mich eher so vor mich hin tragen. Doch jetzt ist es mir Glasklar: Ich möchte die Akademische Reitkunst nutzen, um eine gesunde gymnastizierung zu ermöglichen für Tages-, Distanz- und Wanderritte! Der Wald und die Felder sollen unser neues Zuhause werden! ♥

 

Hast du auch eine genaue Vorstellung davon, was du mit deinem Pferd tun bzw. erreichen möchtest? Es würde mich freuen, wenn du mir das in den Kommentaren erzählst!


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